04 Dez

Lagebericht zur IT Sicherheit in Deutschland 2017

Bericht des BSI zur Bedrohungslage der IT in Deutschland:
(https://www.bsi.bund.de/DE/Publikationen/Lageberichte/lageberichte_node.html)

Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2017

Der Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland beschreibt und analysiert die aktuelle IT-Sicherheitslage, die Ursachen von Cyber-Angriffen sowie die verwendeten Angriffsmittel und -methoden, auch anhand konkreter Beispiele und VorfÀlle. Daraus abgeleitet themati

siert der Lagebericht LösungsansÀtze zur Verbesserung der IT-Sicherheit in Deutschland.

Der Lagebericht des BSI verdeutlicht eine neue QualitĂ€t der GefĂ€hrdung: Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung durch Entwicklungen wie dem Internet der Dinge, Industrie 4.0 oder Smart Everything bieten Cyber-Angreifern fast tĂ€glich neue AngriffsflĂ€chen und weitreichende Möglichkeiten, Informationen auszuspĂ€hen, GeschĂ€fts- und Verwaltungsprozesse zu sabotieren oder sich anderweitig auf Kosten Dritter kriminell zu bereichern. Angreifer verfĂŒgen ĂŒber leistungsfĂ€hige und flexibel einsetzbare Angriffsmittel und -methoden. Gleichzeitig verlieren bisherige klassische Abwehrmaßnahmen weiter an Wirksamkeit. Im Fokus der Angriffe stehen Unternehmen und Kritische Infrastrukturen ebenso wie Verwaltung, Forschungseinrichtungen und BĂŒrger.

Die Cyber-Angriffe mit Erpressungs-Software (Ransomware) oder gezielte Angriffe auf den „Faktor Mensch“ (CEO-Fraud) haben deutlich gemacht, welche Konsequenzen diese Entwicklungen haben und wie verwundbar eine digitalisierte Gesellschaft ist.

Der Lagebericht des BSI macht deutlich, dass sich die Frage der Sicherheit der eingesetzten Informationstechnik nicht mehr nur nebenbei stellt. Sie stellt sich auch nicht lĂ€nger nur einem eingeweihten Kreis der IT-Spezialisten. Vielmehr ist die Cyber-Sicherheit wesentliche Voraussetzung fĂŒr das Gelingen der Digitalisierung in Deutschland. Das BSI arbeitet mit verschiedenen Akteuren aus Staat, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam daran, den Risiken wirksame und umsetzbare Sicherheitsmaßnahmen entgegenzusetzen und die WiderstandsfĂ€higkeit Deutschlands gegen Cyber-Gefahren zu erhöhen.

VollstÀndiger Bericht zur IT Sicherheit in Deutschland des BSI zum Download

15 Sep

Bußgeld fĂŒr unvollstĂ€ndigen ADV-Vertrag

Bußgeld fĂŒr unvollstĂ€ndigen ADV-Vertrag

Ein Beitrag von Ingo Kaiser, Projekt29

Das Bayerische Landesamt fĂŒr Datenschutzaufsicht (BayLDA) hat ein Bußgeld in fĂŒnfstelliger Höhe verhĂ€ngt. Das Unternehmen hatte in seinen VertrĂ€gen mit mehreren Auftragnehmern keine konkreten technischen und organisatorischen Maßnahmen festgelegt. Stattdessen gab es in den VertrĂ€gen nur einige pauschale Aussagen und Zitate aus dem Gesetzestext.

AUFTRAGDATENVERARBEITUNG IST ERNSTZUNEHMEN

Wer einen externen Dienstleister als Auftragsdatenverarbeiter mit der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten beauftragt, muss mit diesem einen schriftlichen Vertrag abschließen. Das Gesetz schreibt dabei detailliert die Einzelheiten vor, die zum Schutz der personenbezogenen Daten darin ausdrĂŒcklich festgelegt werden mĂŒssen. Dazu zĂ€hlen insbesondere die technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs), die der Auftragsdatenverarbeiter zum Schutz der Daten aufwenden muss. Diese mĂŒssen im Auftragsdatenverarbeitungsvertrag konkret und spezifisch aufgefĂŒhrt werden. Fehlen diese stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die vom BayLDA mit Bußgeld von bis zu 50.000,- € bestraft werden kann.

VERANTWORTUNG LIEGT BEIM AUFTRAGGEBER

Die datenschutzrechtliche Verantwortung trĂ€gt bei Beauftragung eines Auftragsdatenverarbeiters trotzdem der Auftraggeber. Dieser muss darum auch beurteilen können, ob der Auftragsdatenverarbeiter die Sicherheit der Daten bestmöglich versichern kann. Dazu hat er auch die Einhaltung der technisch-organisatorischen Maßnahmen bei diesem Auftragnehmer zu kontrollieren.
Anhand der konkreten Beschreibung der TOMs im ADV-Vertrag kann der Auftraggeber beurteilen, ob die personenbezogenen Daten bei seinem Auftragnehmer geschĂŒtzt sind.

PAUSCHALE FESTLEGUNG IST NICHT MÖGLICH

Welche vertraglichen Festlegungen zu den TOMs getroffen werden mĂŒssen, richtet sich nach dem jeweiligen Dienstleister und den von diesem zum Einsatz gebrachten spezifischen Datenverarbeitungssystemen. Da die Daten in jedem Unternehmen durch andere Maßnahmen geschĂŒtzt werden, sind auch die konkreten TOMs individuell und spezifisch zu dokumentieren. Thomas Kranig, PrĂ€sident des BayLDA, appelliert an die Auftraggeber:
„Augen auf beim Einbinden von Dienstleistern. Jeder Auftraggeber muss wissen und gegebenenfalls auch prĂŒfen, was sein Auftragnehmer mit den Daten macht. Die Datensicherheitsmaßnahmen mĂŒssen konkret und spezifisch im Vertrag festgelegt werden. Unspezifische oder pauschale Beschreibungen reichen nicht aus. Wir werden auch kĂŒnftig in geeigneten FĂ€llen VerstĂ¶ĂŸe in diesem Bereich mit Geldbußen ahnden.“

AUCH WARTUNG IST AUFTRAGSDATENVERARBEITUNG

Ein Dienstleister muss gar nicht explizit mit der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung von personenbezogenen Daten betraut sein. Es reicht bereits wenn der Zugriff auf personenbezogene Daten nicht ausgeschlossen werden kann. Wenn personenbezogene Daten auch nur „beilĂ€ufig“ zur Kenntnis gelangen können sieht der Gesetzgeber darin eine gleichartige GefĂ€hrdung fĂŒr das Persönlichkeitsrecht wie bei einer „klassischen“ Auftragsdatenverarbeitung.

 

Den Originalbeitrag können Sie auf den Seiten von Projekt 29 lesen:
Artikel „Bußgeld fĂŒr unvollstĂ€ndige ADV VertrĂ€ge“

28 Jul

2 Mann Handling

2 Mann Handling mit cargorent

Ein Best Practice Modell fĂŒr DHL Home Delivery

So manche Aufgabe in der Logistik ist allen nicht zu bewĂ€ltigen. Das AusliefergeschĂ€ft fĂŒr Neumöbel ist so ein GeschĂ€ft, bei dem ein zweiter Mann unabdingbar ist.
Mit dem weiter wachsenden Online-GeschĂ€ft im Bereich Möbel wĂ€chst zugleich auch das begleitende LogistikgeschĂ€ft. Immer mehr klassische Umzugsunternehmen erweitern Ihr GeschĂ€ft um die lukrativen Auslieferfahrten fĂŒr OnlinehĂ€ndler. Zugleich wachsen aber auch die Anforderungen an das Organisationsteam im Hintergrund und die Auslieferfahrer auf der Strecke.

Wurden noch vor Jahren Möbel hĂ€ufig nur bis zur TĂŒrschwelle geliefert, so kommen heute immer öfter umfangreiche Serviceleistungen hinzu. Möbel werden fertig montiert, ElektrogerĂ€te angeschlossen, Altmöbel und Verpackungsmaterialien entsorgt. Selbst Reparaturen an zuvor gelieferten Möbeln werden von den Fahrern erledigt. Der Spezialisierungsgrad der Fahrer ist enorm gewachsen, zugleich aber auch der Aufwand, der in die Dokumentation all der geleisteten Zusatzdienste fließt. Zettel, Stift und Digitalkamera genĂŒgen schon lange nicht mehr, um lĂŒckenlos zu belegen, welche Arbeiten wann bei welchem Kunden und in welcher QualitĂ€t durchgefĂŒhrt wurden.

Zusammen mit DHL Home Delivery, dem grĂ¶ĂŸten Dienstleister fĂŒr Möbellieferungen aus dem Onlinehandel in Deutschland, hat cargorent sich der Aufgabe gestellt und ein Referenzmodell fĂŒr die IT-UnterstĂŒtzung im 2 Mann Handling geschaffen.

Aufgabe war es den gesamten Lieferprozess von der Beladung des LKW bis zur Entsorgung von Verpackungsmaterialien zu steuern und zu dokumentieren. Dabei sollte Steuerung und Dokumentation ausschließlich digital erfolgen, um MedienbrĂŒche und dadurch entstehende DokumentationslĂŒcken von Vornherein auszuschließen.

cargorent als System aus der Cloud bot sich hier ideal an. Der Cloudansatz hĂ€lt die IT-Strukturkosten zum einen niedrig, sorgt zum anderen aber auch dafĂŒr, dass sich beliebig viele Partner und Subunternehmer einfach einbinden lassen.
WĂ€hrend die Prozesse der Zentrale in einem Online-Portal kontrolliert und gesteuert werden können, sind alle VorgĂ€nge fĂŒr den Lieferfahrer ĂŒber einen Mobilfunkscanner einsehbar.
Wie bei anderen Lieferfahrteten auch, bildet die Tour mit ihren verschieden Tourstopps die Arbeitsbasis fĂŒr den Fahrer. UnterstĂŒtzt durch eine integrierte Navigation fĂŒhrt die Tour den Fahrer an sein jeweiliges Ziel. Dort angekommen sorgt ein Workflow ĂŒber verschiedene Belege dafĂŒr, dass alle gebuchten Leistungen auch erledigt werden und eine entsprechende Dokumentation erfolgt. Über die Fotofunktion können Aufbauleistungen im Bild festgehalten werden oder aber auch SchĂ€den an den gelieferten StĂŒcken als Vorbehalt erfasst werden. Da die Mobilfunkscanner permanent mit der Cloud-Plattform verbunden sind stehen alle erfassten Daten in der Zentrale sofort zur VerfĂŒgung.
Um den Service fĂŒr die Endkunden im Lieferprozess zu verbessern wurden inzwischen neue Funktionen fĂŒr einen Lieferavis implementiert. So erhalten Kunden auf Wunsch eine Nachricht, wenn seine Adresse auf der Liefertour angesteuert wird. FĂŒr den persönlichen Kontakt haben die Lieferfahrer nun auch die Möglichkeit mit dem Mobilfunkscanner direkt beim Kunden anzurufen und die Lieferung zu Avisieren. So können Verzögerungen durch nicht angetroffene Kunden vermieden und der Service fĂŒr den Kunden verbessert werden.

Mit dem Best Practice Modell fĂŒr 2 Mann Handling von cargorent erledigt DHL Home Delivery heute bis zu 130.000 Tourstopps im Monat und mehr als 1,2 Millionen p.a. AuftrĂ€ge insgesamt.

 

Lesen Sie mehr ĂŒber das Zwei-Mann-Handling bei DHL Home Delivery auch im Fachartikel der DVZ:

DVZ Artikel: DHL erweitert Service fĂŒr Sperrgut

16 Jul

Online Möbelhandel

Online Möbelhandel

Der Wachstumsmarkt Nummer Eins im Onlinehandel

Möbel aus dem Netz stellen Logistiker vor neue Heruasforderungen

Kein Zweig der deutschen Wirtschaft ist in den letzten 10 Jahren so rasch gewachsen wie der Onlinehandel. Nach den AnfĂ€ngen mit BĂŒchern und CDs hat sich heute das einst als untauglich fĂŒr den Onlinehandel bewertete Segment „Bekleidung und Schuhe“ zum Umsatzriesen entwickelt. Zwischen 2008 und 2013 stieg der Online-Anteil am Gesamthandelsumsatz im Segment „Mode“ von 6,2 auf 18,9%. Tendenz weiter steigend.

Dem Mode-Segment attestierten Experten lange keine Chance im Online-Handel. Der Kunde wolle auf das Kauf-Erlebnis, die Anprobe und die Beratung des stationÀren Handels nicht verzichten, waren die gÀngigen Argumente. Das Gegenteil ist inzwischen bewiesen.

Nun steht offenbar das nĂ€chste Marktsegment auf der Schwelle zum MassengeschĂ€ft. Ein Segment, das aus ganz praktischen GrĂŒnden bislang fĂŒr den Fernabsatzhandel kaum in Frage kam: Möbel!

Wachstum des Online Segments

Zu teuer, online nicht gut erlebbar, logistisch zu aufwĂ€ndig und zu selten gekauft. Bisher waren dies die Argumente, die gegen den Erfolg von Möbeln im Onlinehandel sprachen. OnlinehĂ€ndler wie Fashion4Home, Home24 und Westwing sind angetreten, um zu zeigen, dass das GeschĂ€ft mit Sofas, Kommoden und StĂŒhlen auch online lohnen kann. BranchengrĂ¶ĂŸen aus dem stationĂ€ren Handel drĂ€ngen ebenso ins Online-Segment. So ist IKEA auch hier der Umsatzprimus, dicht gefolgt von Roller.

Die Aussichten fĂŒr gute Wachstumszahlen im Jahr 2015 sind nicht schlecht, steht doch die Anschaffung von Möbeln bei deutschen Verbrauchern direkt nach dem Smartphone auf Platz zwei der Wunschliste.

Die Shops im Netz sind dabei so unterschiedlich wie die WĂŒnsche der KĂ€ufer. Die Vollsortimenter IKEA und Roller treffen auf Spezialisten fĂŒr Designmöbel und Wohn-Accessoires. Eine Studie des EHI Retail Instituts zeigt außerdem, dass von den 30 umsatzstĂ€rksten Online-MöbelhĂ€ndlern nur ein Drittel gĂ€nzlich ohne stationĂ€re PrĂ€senz auskommt. Im Vergleich zum Spitzenreiter IKEA stehen alle weiteren Marktteilnehmer weit zurĂŒck, was den Umsatz in Onlinehandel angeht. Dennoch sind die Wachstumsraten seit Jahren konstant hoch.

Neue Logistikanforderungen

Wesentlich fĂŒr das relativ spĂ€te Einsetzen des Wachstums im Vergleich zu anderen Segmenten des Onlinehandels waren bislang die schwierigen logistischen Anforderungen an die Neumöbellogistik. Das schiere Volumen und Gewicht der Waren ist offensichtlich. Ein Versand per Paketdienst verbietet sich daher ganz selbstverstĂ€ndlich.

Doch noch gravierender als die Herausforderungen an den Transport der Waren ist ihre Bereitstellung. WĂ€hrend im konventionellen stationĂ€ren Handel fĂŒr Möbel außerhalb des Mitnahmesegments Wartezeiten von nicht selten 6 und mehr Wochen die Regel sind, gilt fĂŒr den Onlinehandel eine grundsĂ€tzlich andere Devise: Heute bestellt, morgen geliefert. Die etablierten Strukturen des Möbelhandels lassen derart kurze Lieferfristen jedoch nicht zu. Neue Konzepte mĂŒssen auch hier entwickelt werden.

Die uneingeschrĂ€nkte und sofortige LieferfĂ€higkeit kann nur mit einem gut gefĂŒllten und ideal erschlossenen Lager gewĂ€hrleistet werden. Beim stationĂ€ren Möbelhandel werden die LagerkapazitĂ€ten gering gehalten. Die Möbel lagern in der Regel beim Hersteller, werden oft sogar erste auf Bestellung produziert. Lange Lieferzeiten fĂŒr den Handel sind damit kaum zu vermeiden.
Dahingegen sind viele der online bestellten Möbel umgehend lieferbar oder haben nur Lieferzeiten von wenigen Tagen. Möglich wird das mit verschiedenen Modellen fĂŒr das gelenkte Angebot, die Lagerung und die Distribution und von Möbeln.

 

Begrenztes Angebot

Eine ebenso einfache wie effektive Möglichkeit, die LieferfĂ€higkeit zu garantieren besteht darin, das Angebot stark zu fokussieren. Online-MöbelhĂ€ndler nutzen dafĂŒr hĂ€ufig in Angebotsdauer und verfĂŒgbarer StĂŒckzahl limitierte Angebote. So kann ein genau definierter Warenbestand fĂŒr einen eng begrenzten Zeitraum bereitgehalten werden.

Beschaffungsstrategie Drop Shipping

Ein GeschĂ€ftsmodell bei dem logistische Herausforderungen komplett nach Extern verlagert werden ist das Drop Shipping. Hierbei wird vom OnlinehĂ€ndler Ware gehandelt, die dieser erst zum Zeitpunkt des Verkaufs bei seinen Lieferanten bestellt. Der HĂ€ndler verlagert so die eigenen LogistikaufwĂ€nde hin zum Lieferanten und lĂ€sst waren direkt versenden, ohne die StĂŒcke je im eigenen Lager gehabt zu haben. FĂŒr den HĂ€ndler reduziert das die eigenen Handling-Aufwendungen, erfordert aber zugleich eine enge Verzahnung zwischen HĂ€ndler und dienstleistendem Hersteller.

Vorratslager fĂŒr Möbel

Die Lagerung von Möbeln ist eine spezielle Herausforderung. Nicht umsonst versucht der stationÀre Handel dieses schwierige Thema so gut wie möglich zu umgehen. Nicht nur sind die Objekte schwer zu handhaben, sperrig und schwer, sie sind zudem auch besonders empfindlich. Kein Kunde verzeiht auch nur den kleinsten Kratzer an der neuen Kommode.

Möbellager, die neben zerlegten Möbeln in flachen Kartons auch großvolumige Polstermöbel und nicht zerlegbare StĂŒcke bevorraten, benötigen viel Raum. Auch sind zum Schutz der Möbel in der Regel spezielle Lagerhilfen, sogenannte Corletten nötig. Sie erleichtern den Transport der Möbel, helfen aber auch, empfindliche OberflĂ€chen vor BeschĂ€digungen zu schĂŒtzen.
Nur ein logistisch und IT-technisch einwandfrei gefĂŒhrtes Lager kann die hohen Anforderungen an FlexibilitĂ€t und VerfĂŒgbarkeit erfĂŒllen, die der Onlinehandel erfordert. Erst wenn LagerqualitĂ€t und Geschwindigkeit stimmen, kann der Absatz ĂŒber den Onlinekanal so reibungslos laufen, wie der Kunde es erwartet.

Zwei-Mann Handling

FĂŒr den Transport der Möbel schlĂ€gt nun die Stunde der spezialisierten Speditionen. Mit dem Modell des Zwei-Mann-Handlings schaffen sie, was der Paketdienst nicht leisten kann. Schwere und sperrige Sofas werden von zwei geschulten Fahrern bis an die HaustĂŒr geliefert. Je nach Auftrag können die Fahrer auch Montageleistungen erbringen, sie entsorgen Verpackungsmaterialien und nehmen gegebenenfalls sogar Altmöbel wieder mit. Damit ist das Dienstleistungsspektrum mindestens so gut wie im stationĂ€ren Handel und womöglich sogar besser, denn das Online-Möbelhaus hat immer geöffnet und ist ĂŒberall verfĂŒgbar.

 

SekundÀrer Wachstumsmarkt Neumöbel Logistik

Die sehr speziellen Anforderungen an das NeumöbelgeschĂ€ft im Onlinehandel erfordern eine Vielzahl spezialisierter TĂ€tigkeiten; eine ganze Reihe an unterschiedlichen Logistikern beschĂ€ftigen sich zunehmend fast ausschließlich damit. Das Wachstum der Möbelbranche im Onlinesegment ist also zugleich auch mit einem Wachstum in der Logistik verbunden. Um wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben, wird in den kommenden Jahren ein sich zunehmend verschĂ€rfender Preisdruck die Verdienstmöglichkeiten der Logistiker weiter einschrĂ€nken. Sicher ist jedoch auch, dass der neue Markt fĂŒr einige gut aufgestellte Spezialisten ein auf Dauer gutes GeschĂ€ft bereithĂ€lt. Solide Strukturen, intelligente IT und kluge logistische Planung wird der SchlĂŒssel zum Erfolg des einzelnen Marktteilnehmers wie der ganzen Branche sein.

19 Mai

cargorent zieht um

Ein neues Rechenzentrum fĂŒr mehr Sicherheit und Leistung

 

Zu Pfingsten 2015 zieht die cargorent Plattform in ein neues Rechenzentrum.
Weder Sie noch wir wĂŒrden uns im neuen Zuhause unserer Plattform wohl fĂŒhlen: eiskalt, stĂ€ndig unter Hochspannung und hermetisch abgeriegelt. FĂŒr unsere Server und Ihre Daten hingegen, ist es die ideale Heimstatt.

Erfahren Sie im Folgenden mehr ĂŒber das neue Zuhause der cargorent Plattform.

 

Die kalte Klimazone
Die KlimaerwĂ€rmung ist nicht nur fĂŒr Flora und Fauna ein Problem. Auch unsere Server lieben die kalten Klimazonen. Das neue Rechenzentrum verfĂŒgt ĂŒber eine durchgehende KĂŒhlung. Sommers wie winters kann hier bei bester Energieeffizienz eine konstante Temperatur fĂŒr die Server unserer Plattform sichergestellt werden.

 

StÀndige Hochspannung
Zwar sind StromausfĂ€lle in unseren Breitengraden eine echte Seltenheit, dennoch kommen sie immer wieder vor. Mit verheerenden Folgen fĂŒr Server und Datenbanken. Eine herkömmliche USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) kann in einem solchen Fall gerade einmal das geregelte Herunterfahren der Systeme sicherstellen. Eine reibungslose Fortsetzung des Betrieb ist jedoch nur mit einer echten Notstromversorgung ĂŒber dedizierte Dieselgeneratoren zu gewĂ€hrleisten. Das neue cargorent Rechenzentrum verfĂŒgt ĂŒber die entsprechende Ausstattung – und ĂŒber genĂŒgend KraftstoffvorrĂ€te fĂŒr drei volle Tage Notbetrieb.

 

Need For Speed
Geschwindigkeit ist alles. Schon im bisherigen Rechenzentrum sorgt eine gesonderte Datenleitung fĂŒr Höchstgeschwindigkeit. Doch im neuen Rechenzentrum steigt die Geschwindigkeit nochmals rapide an! Bis zu 10.000 Mbit/s können mit den Glasfaserleitungen erzielt werden. Schneller geht es derzeit nirgends.

 

TÜV-IT TSI Level 3+
GeprĂŒfte QualitĂ€t in Sicherheit und VerfĂŒgbarkeit. Unser neues Rechenzentrum ist nach TSI Level 3+ zertifiziert. Die TSI (Trusted Site Infrastructure) Klassifizierung des TÜV regelt in 4 Klassen die Sicherheitsstandards von Rechenzentren nach physischen und organisatorischen Gesichtspunkten. Das neue cargorent Rechenzentrum bleibt dabei nur in einem Aspekt hinter den MilitĂ€r- und Regierungsstandards von Klasse 4 zurĂŒck: wir verzichten einzig auf die Bewaffnung des Wachpersonals.

 

Neue Heimat in der Heimat
cargorent zieht um und bleibt doch daheim. Das neue Rechenzentrum ist, genau wie das bisherige, in WĂŒrzburg gelegen. Ihre Daten verlassen also auch weiterhin nicht die deutschen Staatsgrenzen. Datensicherheit nach deutschen Standards ist auch in Zukunft unser Ziel.

 

 

Haben Sie weitere Fragen zu den Angeboten und Leistungen von cargorent?
Gerne stehen wir Ihnen fĂŒr eine persönliche Beratung zur VerfĂŒgung!
Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an:

Frank Bauer - cargorent VertriebFrank Bauer
Vertrieb
[T] 0931-26015-283
[F] 0931-26015-900
frank.bauer@loglevel.de

29 Jan

Tournachkalkulation mit cargorent

Tournachkalkulation mit cargorent:

GrĂŒndliche Nachbetrachtung fĂŒr gewinnbringende Angebote

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„Hinterher ist man immer schlauer“
– ein alter Spruch, aber auch eine unwiderlegbare Wahrheit. cargorent macht mit seiner jĂŒngsten Weiterentwicklung die schlichte Aussage zu einem nutzbringenden Vorteil fĂŒr seine Kunden. Die Tournachkalkulation von cargorent hilft bei der gezielten und detailgenauen Auswertung der erledigten FahrauftrĂ€ge. Die gewonnenen Daten und daraus ermittelten Kosten geben Auskunft ĂŒber die Genauigkeit der erstellten Angebote und helfen, zukĂŒnftige Preiskalkulationen genauer auf die tatsĂ€chlichen Kosten abzustimmen.

Die Grundlage fĂŒr eine exakte Kostenermittlung je Fahrauftrag ist eine Sammlung aller kostenrelevanten Daten.
Die Datenerfassung erfolgt direkt wĂ€hrend der Tour. Alle Verbrauchswerte und die Laufleistung des Fahrzeugs werden aus dem FMS-Signal ausgelesen. Angaben ĂŒber die Arbeitszeit und eventuell ausgefĂŒhrte besondere Leistungen werden vom DTCO oder direkt am cargorent EndgerĂ€t erfasst und an die Plattform ĂŒbermittelt wo sie zur weiteren Auswertung bereitstehen. ErgĂ€nzt um die exakten Daten des Tourverlaufs ergibt sich ein vollstĂ€ndiges Bild der Kostenzusammensetzung der erbrachten Leistungen.

Den grĂ¶ĂŸten Kostenblock machen regelmĂ€ĂŸig die Treibstoffkosten und damit im Zusammenhang stehend die Laufleistung der LKW aus. In AbhĂ€ngigkeit vom Landschaftsprofil der gefahrenen Strecke können die kalkulierten gegenĂŒber den tatsĂ€chlichen Verbrauchswerten zum Teil erheblich abweichen. Eine sorgfĂ€ltige Nachbetrachtung kann daher eine lohnende Aussage zum Spritverbrauch erbringen und ein kĂŒnftiges Angebot prĂ€ziser und damit ertragreicher machen.

Wesentlich sind zudem die Personalkosten. Dabei sind sowohl die Kosten fĂŒr die aufgewendete Arbeitszeit als solche zu betrachten, als auch vereinbarte Sonderleistungen. Hierzu zĂ€hlen beispielsweise Entladungen, die Handhabung besonderer Ladehilfsmittel oder aber die Endreinigung von Tanks und Silos.
Die erbrachten Leistungen werden inklusive der aufgewendeten Zeiten erfasst und fließen in die Nachkalkulation mit ein.

Die mit cargorent genau erfassten TourverlĂ€ufe fließen ebenfalls in die Revision der Touren mit ein. Genaue Analysen der gefahrenen Touren können dabei helfen, die gefahrenen Strecken zu optimieren, UnregelmĂ€ĂŸigkeiten aufzudecken und zukĂŒnftige Touren wirtschaftlicher zu gestalten.

Ebenso wichtig ist die Zuordnung von Leerfahrten zu bestimmten Touren. Nicht immer lĂ€sst sich eine unwirtschaftliche Leerfahrt vermeiden, jedoch ist die Zuordnung von Fahrten ohne Zuladung auf bestimmte Touren entscheidend fĂŒr eine exakte wirtschaftliche Beurteilung der erledigten AuftrĂ€ge.

Tournachkalkulation

Die exakte Zusammenstellung aller kostenrelevanten Daten macht die Tournachkalkulation von cargorent zu einem wichtigen Werkzeug Ihres Controllings. Es hilft nicht allein bei der Analyse erledigter AuftrĂ€ge, die erhobenen Daten sind vor allem auch das Mittel der Wahl fĂŒr die ÜberprĂŒfung der ausgereichten Angebote. Dank der Analyse können gegebenenfalls zukĂŒnftige Angebote den tatsĂ€chlichen Kosten angepasst werden und die echten DeckungsbeitrĂ€ge der erledigten AuftrĂ€ge berechnet werden. Die Tournachkalkulation bringt Fahrerhaus und Controlling dichter zusammen und macht Echtdaten zu Ihrer Berechnungsgrundlage.

Tournachkalkulation screen

 

Mehr zum Thema erfahren Sie hier:
die cargorent Tournachkalkulation

29 Jan

Datenschutz in der Cloud

Datenschutz in der Cloud

Autor: Christian Blume

Egal ob kleiner Handwerksbetrieb, Mittelstand oder Industrie – der sichere Umgang mit personenbezogenen Daten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es drohen nicht nur Bußgelder und rechtliche Auseinandersetzungen, oft ist auch ein Reputationsverlust die Folge von Datenpannen und VerstĂ¶ĂŸen gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Welche wichtigen Fragen sollte sich daher ein Unternehmen bei der EinfĂŒhrung einer Cloud-Lösung stellen? Befindet sich die Cloud innerhalb der Bundesrepublik, damit sich der Anbieter an das BDSG halten muss? Wie stellt der Anbieter sicher, dass niemand die personenbezogenen Daten einsehen bzw. verfĂ€lschen kann? Werden die Rechte der Betroffenen gewahrt und wie stellt dies der Anbieter sicher?

Denn innerhalb einer Cloud-Lösung ist das Know How eines Unternehmens zu schĂŒtzen sowie die Rechte der Betroffenen zu wahren.

Obwohl das BDSG schon seit 1996 ein gĂŒltiges Bundesgesetz ist, sind der Inhalt und die damit verbundenen Vorgaben nur den wenigsten bekannt. Gerade beim Einsatz von Cloud-Diensten sind aber einige Grundlagen zu beachten um einen rechtskonformen Umgang mit Daten zu ermöglichen.

Egal ob Kunden-, Lieferanten-, Bewerber- oder Mitarbeiterdaten – wenn Cloud-Lösungen zu deren Verarbeitung eingesetzt werden sollen, mĂŒssen die Vorgaben des BDSG strikt eingehalten werden. Hierzu zĂ€hlen neben der Unterzeichnung eines förmlichen Auftragsdatenverarbeitungsvertrages (§ 11 BDSG) auch vom Anbieter detailliert zu dokumentierende Maßnahmen zur Datensicherheit.

Diese technischen und organisatorischen Maßnahmen (§ 9 BDSG) wie z. B. eine elektronische Zutrittskontrolle zu den ServerrĂ€umen und Rechenzentren, eine Zugangskontrolle zur Verhinderung der unbefugten Nutzung von Datensystemen oder die Trennungskontrolle (um nur eine kleine Auswahl zu nennen), die einen Zugriff auf Daten anderer Kunden untersagt, sind ebenfalls zu beschreiben und in einem Verfahrensverzeichnis zu dokumentieren. Diese Schutzziele mĂŒssen bei Cloud-Lösungen eingehalten werden.

Die Betroffenen dies können Kunden oder Mitarbeiter sein, haben das Recht (§§ 33, 34, 35 BDSG) ĂŒber ihre gespeicherten personenbezogen Daten Auskunft zu erhalten. Sie haben auch das Recht, eine Berichtigung, Löschung und Sperrung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Eine Löschung kann nur dann erfolgen, wenn nicht eine gesetzliche oder vertragliche Pflicht zur weiteren Aufbewahrung besteht. Wie die einzelnen VorgĂ€nge abzuhandlen sind, wird im Verfahrensverzeichnis beschrieben.

Diese Dokumente (Auftragsdatenverarbeitungsvertrag, Verfahrensverzeichnisse) mĂŒssen durch den Datenschutzbeauftragten geprĂŒft werden, bevor eine Verarbeitung beginnen kann. Denn bereits ab 9 Personen, die innerhalb eines Unternehmens personenbezogene Daten verarbeiten ist ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter zu bestellen.

Nur wenn diese Vorgaben erfĂŒllt werden ist ein datenschutzkonformer Umgang mit personenbezogenen Daten möglich. Und das ist auch der Garant fĂŒr eine Verbesserung der Unternehmenssicherheit, denn die erfolgreiche EinfĂŒhrung von Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten wirkt sich auch immer positiv auf den Schutz aller Unternehmensdaten aus.

 

Unser Autor Christian BlumeChristian Blume ist fĂŒr Projekt29 tĂ€tig. Das Unternehmen bietet seit 1996 als Full-Service-Dienstleister fĂŒr alle Belange der Informationssicherheit, IT-Compliance, des Datenschutzes und IT-Zertifizierung seine Dienste an. Projekt29 betreut von den Standorten Regenburg, Augsburg, Leipzig, Berlin und Hamburg aus mehr als 1.800 Mandaten jeder UnternehmensgrĂ¶ĂŸe.
www.projekt29.de

 

29 Jan

Rechenzentren – Eine Frage des Vertrauens

Rechenzentren
Eine Frage des Vertrauens

Zwischen 2003 und 2013 hat sich die in Deutschland von Rechenzentrumsbetreibern genutzte GewerbeflĂ€che um 42% vergrĂ¶ĂŸert. 8 Milliarden Euro werden jĂ€hrlich in dieses Wachstum investiert. Gewaltige Zahlen, die die wachsende Bedeutung von Rechenzentren in der deutschen wie internationalen Wirtschaft eindrucksvoll illustrieren.

Das Wachstum ist lĂ€ngst nicht allein einem immer weiter wachsenden Datenaufkommen zuzuschreiben, sondern insbesondere einem Wandel der Anwendungen insgesamt. Wurden frĂŒher Netzwerke fĂŒr Unternehmen vorrangig als Insellösung in Form eines Intranets aufgebaut, so verlagern sich zunehmend nicht nur die Kommunikationswege vom eigenen Netz hin zum allgemeinen Internet, sondern auch die Daten und Programme selbst wandern aus den Unternehmen weg und hin zu den externen Rechenzentren.

RechenzentrumZwei wesentliche GrĂŒnde gibt es, die als ursĂ€chlich fĂŒr diese Migrationsbewegung vom eigenen Netz, vom eigenen Server hin zum fremdverwalteten Netz und zum fremdgewarteten Server sind. Zum einen sind hier die Anwendungen auf den Servern immer komplexer geworden und erfordern einen zunehmend höheren Administrationsaufwand. Ebenso ist die Anforderung an die VerfĂŒgbarkeit der Server gewachsen. Eine professionelle Administration fĂŒr Rund-um-die-Uhr VerfĂŒgbarkeit ist fĂŒr ein mittelstĂ€ndisches Unternehmen heute kaum mehr zu finanzieren. Wesentlich zur VerstĂ€rkung des Trends trĂ€gt auch das zunehmende Angebot von Software-Services bei, die nicht mehr auf einen separaten kundeneigenen Server angewiesen sind. Diese Software-as-a-Service (SaaS) Angebote sind vollwertige Cloud-Dienste, die die eigentliche Rechenleistung vom Firmenrechner in ein geschĂŒtztes Netz von Hochleistungsrechnern an einem externen Standort verlagern. Sie bringen den Unternehmen neben der notwendigen Hardwareleistung, auch fertige Unternehmensanwendungen samt professioneller Wartung. Die inzwischen flĂ€chendeckend verfĂŒgbaren schnellen Internetanbindungen sorgen fĂŒr die notwendigen Übertragungsraten, die fĂŒr eine reibungslose Arbeit mit der Software im externen Rechenzentrum erforderlich sind.

Doch wĂ€hrend die Auslagerung der Softwareanwendungen und damit der Wartung von Servern sowie deren Administration von Unternehmern europaweit begrĂŒĂŸt wird, herrscht weiterhin Unsicherheit, was die Sicherheit der damit ebenfalls ausgelagerten Unternehmensdaten angeht. Datenschutz ist besonders in Deutschland ein sensibles Thema. Mehr noch, wenn es um personenbezogene Daten geht. Die Bundesgesetzgebung hat hierfĂŒr gesetzliche Standards gesetzt, die im europĂ€ischen Vergleich nicht nur besonders hoch sind, sondern deren Einhaltung auch besonders streng ĂŒberwacht wird.
Zunehmend setzen daher selbst internationale Cloud Anbieter ihr Vertrauen auf das deutsche Datenschutzrecht. So eröffnete erst jĂŒngst Amazon sein erstes Rechenzentrum in Frankfurt am Main, um damit seine deutsche und europĂ€ische Kundschaft zu bedienen. Der Ruf nach einem verlĂ€sslichen Speicherort fĂŒr die Unternehmensdaten war nicht erst seit der NSA AffĂ€re laut geworden und wird nun zunehmend erhört. Gerade bei der Nutzung von Cloud-Diensten wird die Sicherheit in besonderem Maße sorgsam bedacht.

Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas vom Bundesministerium fĂŒr Forschung und Bildung (BMBF): „Der Anwender gibt dabei sein wichtigstes Gut aus der Hand- seine Daten. Etwa dann, wenn ein Unternehmen seine Kundendaten ins Netz gibt. Die Bedenken sind also sehr berechtigt. Die Anbieter mĂŒssen darum unbedingt vertrauenswĂŒrdig sein. Und noch ein Aspekt ist wichtig: Jeder Anwender bleibt verantwortlich fĂŒr den Datenschutz, auch dann noch, wenn seine Daten bei einem anderen liegen. Ob Gesundheits- oder andere personenbezogene Daten – nicht der Anbieter, sondern der Anwender muss „seinen Kopf dafĂŒr hinhalten“. Denn selbstverstĂ€ndlich besteht die Gefahr, dass sich auch Cyberkriminelle fĂŒr die Daten und Dienste auf den Servern im Internet interessieren. Wir brauchen also Datensicherheit – und damit Vertrauen – mehr denn je. Dritte dĂŒrfen keinen Zugriff haben.“ – Das BMBF hat in einem Forschungsprojekt zusammen mit Vertretern der Wirtschaft das Konzept der „Trusted Cloud“ entwickelt. Es soll hieraus zukĂŒnftig ein „GĂŒtesiegel“ fĂŒr die Datensicherheit von Cloud-Anbietern und deren Rechenzentren entstehen. Anwendern aus dem privaten wie gewerblichen Bereich soll so die Auswahl seriöser Anbieter erleichtert und das Vertrauen in die Technologie „Cloud“ gestĂ€rkt werden.

Aktuell ist das Modell „Trusted Cloud“ noch im Erprobungsstadium einer hochkarĂ€tig besetzten Arbeitsgruppe der Bundesregierung. Aber es könnte schon bald zum wichtigen und verlĂ€sslichen Wegweiser bei der Auswahl vertrauenswĂŒrdiger Anbieter von Rechenzentrums- und Cloud-Dienstleistungen werden. Ähnlich einem GĂŒtesiegel garantiert es fĂŒr die Einhaltung höchster Sicherheits- und Datenschutzstandards, deren ÜberprĂŒfung laut heutiger Gesetzgebung und aktuell gĂŒltiger VertrĂ€ge zur Auftragsdatenverarbeitung dem jeweiligen Anwender obliegen. Praktisch sind die Forderungen der heutigen VertrĂ€ge an Kunden bzw. Anwender kaum einzuhalten. Eine persönliche ÜberprĂŒfung der Sicherheitsvorkehrungen im Rechenzentrum durch die Kunden desselben ist schon aus praktischen ErwĂ€gungen unmöglich.
Eine staatliche Zertifizierung von Rechenzentrums- und Cloud-Anbietern wird in Zukunft nicht nur den rechtlichen Rahmen neu abstecken, sondern auch das Vertrauen in die zertifizierten Anbieter stÀrken und die Verbreitung von professionellen Cloud-Diensten voranbringen.

 

weiterfĂŒhrende Links:
Interview mit Prof. Wolf-Dieter Lukas vom BMBF

26 Nov

Die automatische Tourstopp-Aufzeichnung

Die automatische Tourstopp-Aufzeichnung

Minitour von cargorent

automatische Tourbearbeitung mit cargorent
Ankunfts- und Abfahrtszeiten sind heute wichtige Messpunkte fĂŒr die Planung effizienter Touren. Die Dauer eines Tourstopps ist ein wichtiges Indiz fĂŒr die RentabilitĂ€t einzelner Ablieferfahrten und wird daher von Telematiksystemen als wesentlicher Messwert aufgezeichnet.

Unsicherheitsfaktor Mensch
Da die Ankunft am Zielort im Rahmen einer Ablieferfahrt jedoch am EndgerĂ€t ebenso von Hand bestĂ€tigt werden muss, wie die Abfahrt von dort, weigern sich viele Fahrer diese Eingabe zeitnah zu erledigen und arbeiten stattdessen eine am EndgerĂ€t vorgegebene Tour erst am Tages- und Tourende ab. Das Ergebnis ist eine Tourabarbeitungszeit, die nur wenige Sekunden betrĂ€gt und damit fĂŒr eine Auswertung und Analyse absolut unbrauchbar ist. Der Controller ist genervt, der Fahrer gleichgĂŒltig und der Disponent ist dazu gezwungen, die bestehenden, unter UmstĂ€nden unrentablen Touren weiterfahren zu lassen, weil Planungsfehler aufgrund fehlender Daten nicht aufgedeckt werden können.

Automatischer Statusbericht
cargorent hat mit der Minitour fĂŒr Ablieferfahrer ein System entwickelt, das Tourstopps automatisch aufzeichnet und ohne Eingreifen des Fahrers in die Zentrale ĂŒbertrĂ€gt. Das System verwendet festgelegte GPS-Radien rund um den zu erreichenden Zielort. Wird der festgelegte Zielradius befahren, wird der Tourstopp als erreicht gekennzeichnet. Wird der Korridor wieder verlassen, gilt der Tourstopp als erledigt.
Völlig automatisch und zuverlĂ€ssig wird so der benötigte Tourstatus dokumentiert und steht der Zentrale in Echtzeit zur Auswertung zur VerfĂŒgung.

Belieferung oder Abholung ohne Kontaktperson
FĂŒr die automatische Tour gibt es eine ganze Reihe an Anwendungsbeispielen. Insbesondere dann, wenn bei der Abliefertourt keine Kontaktperson fĂŒr eine AblieferbestĂ€tigung mit Unterschrift verfĂŒgbar ist, kann das in der Tour gesammelte Geo-Tag als elektronische Signatur dienen und den Tourstopp dokumentieren.
Ein typischer Anwender wĂ€re beispielsweise ein privater Briefdienst. Die Unternehmen haben regelmĂ€ĂŸige Touren zu allen BriefkĂ€sten innerhalb eines Sammelbezirks. Eine automatische Dokumentation aller Tourstopps stellt sicher, dass keine der Briefannahmestellen bei der Abholung vergessen wird. Zudem kann ĂŒber den cargorent Routeneditor eine Optimierung der gefahrenen Strecke vorgenommen werden, um die Fahrten effizienter zu gestalten.

Wartungs- und Servicetouren
Immer dann, wenn es darauf ankommt, bestimmte Tourpunkte zuverlĂ€ssig zu erreichen, genĂŒgt eine reine Abarbeitungskontrolle. Beispielsweise beim AuffĂŒllen und Warten von Automaten fĂŒr GetrĂ€nke, Zigaretten und Snacks ist das Dokumentieren und Kontrollieren der regelmĂ€ĂŸigen BefĂŒllung, Wartung und Pflege unerlĂ€sslich. Die cargorent Monitour mit Umkreiserkennung sorgt genau dafĂŒr: Die Erledigung eines Tourstopps wird mit der Ankunft innerhalb eines festgelegten GPS-Radius um das Objekt elektronisch bestĂ€tigt. Der Serviceangestellte braucht weder Tag und Uhrzeit zu erfassen, noch eine Dokumentation in Papierform zu fĂŒhren. Die elektronische Dokumentation ist zweifelsfrei und fĂ€lschungssicher.

Eilige Ausliefertouren
Auch auf eiligen Ausliefertouren kommt das automatisierte Tourprogramm von cargorent zum Einsatz. Gerade dann, wenn bei den Tourstopps wenig Zeit fĂŒr aufwendige Dokumentation bleibt, weil die Taktung der einzelnen Stationen einem engen Zeitplan folgt, ist eine automatische elektronische Erfassung der Ankunfts- und Abfahrtzeiten von großem Vorteil.
Lieferfahrten auf regelmĂ€ĂŸig angefahrenen Tourstopps wie zum Beispiel bei der Belieferung von Apotheken durch den Pharmagroßhandel sind ein klassischer Anwendungsfall der automatisierten Tourabarbeitung. Die Routen zwischen den zu beliefernden Apotheken sind Tag fĂŒr Tag gleich und können als standardisierte Rahmentouren bearbeitet werden.
Zudem macht eine zumeist langjÀhrige vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den PharmahÀndlern und den Apotheken einen Abliefernachweis hinfÀllig. Zugunsten einer schnellen Tourabarbeitung und kurzer Stoppzeiten wird auf zusÀtzliche Dokumentation verzichtet
Die Automatisierung mit cargorent spart im Tourverlauf viel Zeit, deckt UnregelmĂ€ĂŸigkeiten auf und optimiert die Abarbeitungsquote. Der gesteigerte Servicegrad verbessert zudem die Kundenzufriedenheit.

Automatisierung statt Handarbeit
Die cargorent Minitour erlaubt die vollautomatische Tourabarbeitung ganz ohne manuelle Eingaben durch den Fahrer. Das erhöht die Genauigkeit, weil fehlerhafte Eingaben vermieden werden und es ist zudem absolut Manipulationssicher. Zusammen mit der Tourenplanung und dem cargorent Routeneditor können effiziente Rahmentouren geplant und zuverlĂ€ssig abgearbeitet werden. Das erspart nicht nur die Zeit fĂŒr den Einsatz einer gesonderten Planungssoftware sondern auch teure LizenzgebĂŒhren.
Die AnwendungsfĂ€lle sind Ă€ußerst vielfĂ€ltig. Sie reichen von der einfachen Dokumentation der Tourstopdauer bis hin zur automatischen Auftragsabarbeitung. FĂŒr verschiedene Branchen ist die Minitour so ein attraktives Mittel, um mit minimalem technischen wie personellen Aufwand eine professionelle FĂŒhrung Ihrer Transport- und ServiceauftrĂ€ge zu erreichen. Auslieferfahrer können den Lieferstatus belegen, Servicetechniker Ihre Anwesenheit am Einsatzort dokumentieren, Briefdienste die Leerung Ihrer PostkĂ€sten dokumentieren.
Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten ist weit gefÀchert und wartet auf die Umsetzung in neuen, konkreten Projekten.

cargorent Toureditor

 

Tourenplanung interaktiv:  der neue Toureditor
Ähnlich wie Map&Guide berechnet er die Kilometer  und die Dauer zwischen den Tourstops, berĂŒcksichtigt die geplante Standzeit beim Kunden und das Beste, er ist nur einen Knopfdruck weit weg von den Tourenplanungs- und Dispositionsfunktionen von cargorent.  So unterstĂŒtzt der Toureditor von cargorent den Disponenten bei der kniffeligen Tagesarbeit und entlastet ihn von der tĂ€glichen Routine. Einzusetzen ist der Toureditor sowohl fĂŒr die Planung von Rahmentouren, als auch fĂŒr die ÜberprĂŒfung von geplanten Touren. Es gibt immer etwas zu verbessern.

 


 

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bafFrank Bauer
Vertrieb
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26 Nov

Produktionslager aus der Cloud

Produktionslager aus der Cloud

Mit IT aus der Cloud vom Rohstoff zum Endprodukt
Die Steuerung eines Produktionslagers gehört zu den anspruchsvollsten Herausforderungen im Bereich der Lagerlogistik. Moderne Produktionsstandards und enge Taktung von Produktionszyklen verlangen eine Belieferung nach dem Just in time Modell oder der Just in sequence Methode.

Die Produktion gibt den Takt vor
Beide Modelle gehen von Produktionsbedingungen aus, unter denen eine Bevorratung von Rohmaterialien ebensowenig möglich ist wie die Lagerung von fertigen Produkten. Einen kontinuierliche und prĂ€zise Ver- und Entsorgung der Produktion ist hier das A und O fĂŒr einen reibungslosen Ablauf.

Vorgelagertes Produktionslager
Die Prozesskette beginnt in einem vorgelagerten Produktionslager. Hier werden alle fĂŒr die Produktion benötigten Rohmaterialien gelagert. Der Standort ist in aller Regel nicht zentral in der NĂ€he der ProduktionsstĂ€tte angelsiedelt, sondern hĂ€ufig dezentral an einem Ort mit geringen GrundstĂŒckspreisen aber dennoch gĂŒnstiger Verkehrsanbindung gelegen. Trotz dezentralem Lagerort ist eine Anbindung der Lagerverwaltungssoftware an das IT System der ProduktionsstĂ€tte unerlĂ€sslich. Nur ĂŒber eine enge Verzahnung der IT Strukturen kann eine reibungslose Belieferung der Produktion mit Rohstoffen zuverlĂ€ssig gewĂ€hrleistet werden.
Als ideal geeignet haben sich hier cloudbasierte Systeme wie das cargorent Lager herausgestellt. Sie verwalten dezentrale WarenbestĂ€nde, die zentral organisiert werden können. Die Erfassung und Verwaltung im Lager erfolgt mit mobilfunkgesteuerten Barcodescannern. Das Prinzip erlaubt ein hohes Maß an FlexibilitĂ€t und einen hohen Organisationsgrad und ist zugleich kostengĂŒnstig.
Die Anbindung der Lagerverwaltung an die Produktionssteuerung ĂŒber Schnittstellen gewĂ€hrleistet eine ununterbrochene Versorgung „just in sequnece“.

Produktionszwischenlager
Ebenso entscheidend ist die Entsorgung und griffbereite Lagerung von Produktions-Zwischenstufen und Halbzeugen. Diese GĂŒter mĂŒssen lediglich zwischengelagert und verwaltet werden, da sie binnen kurzer Frist wieder in den Produktionsprozess gehen und weiter verarbeitet werden. Entscheidend ist hier ein schneller Zugriff auf die eingelagerten GĂŒter, die fĂŒr die Weiterverarbeitung nötig sind. Ebenso ist eine rasche Einlagerung in das Zwischenlager essentiell, um die Produktion zu entlasten.
Im Sinne eines Materialflusses ist das Produktionszwischenlager ein entscheidender Puffer innerhalb des Produktionsprozesses. Entsprechend wichtig ist seine effiziente wie verlĂ€ssliche Steuerung. Eine integrative Steuerung des Materialflusses hilft bei der Überwindung der HĂŒrden zwischen verschiedenen IT Strukturen, die zum einen LagerbestĂ€nde und zum anderen Produktionsstraßen samt WarenflĂŒssen steuern. Auch hier bieten sich cloudbasierte IT Strukturen zur ÜberbrĂŒckung von SystemhĂŒrden an.

 

Roduktionslager in der cloud mit cargorent

 

 

 

 

 

Nachgelagertes Produktionslager
Die Entsorgung der Produktion in ein nachgelagertes Produktionslager ist der letzte Schritt im Fertigungsprozess. Im Lager findet die finale Produktionsentsorgung der Endprodukte der Fertigung statt. Das nachgelagerte Produktionslager ist weniger dynamisch als die beiden vorgelagerten Lagertypen und gleichen vor allem Schwankungen zwischen Produktion und Verkauf aus. Hier ist KapazitĂ€t entscheidender als Geschwindigkeit. Ebenso können diese Lagertypen weiter vom Ort der Produktion entfernt sein, da keine kurzfristige Zulieferung zum Produktionsstandort vonnöten ist. Die Verwendung von Cloudtechnologie bietet sich im Rahmen eines integrativen Gesamtkonzepts fĂŒr die IT Infrastruktur an. cargorent verbindet ĂŒber Schnittstellen die einzelnen Komponenten des Systems und kann zugleich eine Anbindung aller TeillĂ€ger innerhalb der Cloud gewĂ€hrleisten.

Materialflusssteuerung aus der Cloud
Die einzelnen Produktionslager verbindet ein Strom von Materialen in verschiedenen Fertigungsstufen. Vom Rohstoff bis zum Endprodukt können die Artikel mehrfach ein- und ausgelagert sowie etlichen Verarbeitungsschritten unterzogen werden. Den Lebenslauf des Rohstoffs bilden Cloud Systeme lĂŒckenlos ab. Die Übergabe der Daten vom Lager in die Produktionssteuerung, Ein- und Auslagerungsbefehle sowie die Steuerung der Stapler im Lager können mittels Cloudtechnik ideal miteinander verknĂŒpft werden und formen so ein vollstĂ€ndiges Materialflusssystem. Die jeweils nachgelagerten Schritte geben dem Impuls fĂŒr Nachschub- und Entsorgungsprozesse. Das System aus der Cloud ist in der Lage, bei gĂŒnstigen Kosten verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kleiner Einstiegsinvestition ein ausgefeiltes System fĂŒr eine vollstĂ€ndige Supply Chain im Just in Sequence Modell abzubilden und zu steuern. Es können beliebig viele Instanzen bei verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig geringe Kostensteigerung eingebaut werden.

Von Produktionslager zum Prozesslager
Ein so skalierbares System ist zukunftsweisend und leistungsstark. Es bringt Investitionssicherheit auf Jahre und ist dabei immer flexibel, um auch auf geÀnderte Anforderungen schnell reagieren zu können. Die Cloud von cargorent macht das Produktionslager zu einem Prozesslager.

 


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bafFrank Bauer
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